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Ich höre Radio, im Auto, Sonntag Morgen, nur wenige Autos auf der Autobahn. Das Gehörte läßt mich nicht los.
Beatrice tötet ihren Vater Francesco. Francesco Cenci ist ein wohlhabender römischer Patrizier, mächtig und skrupellos spielt er mit Menschen, quälte und mißbraucht sie, um seine Ziele zu erreichen. Mehfach werden ihm Morde nachgewiesen. Das gute Verhältnis zur päpstlichen Regierung und seine gefüllten Kassen schützen ihn vor Strafen.
Beatrice, die lange im Kloster gelebt hat, kehrt ins Elternhaus zurück und tötet ihren Vater. Er hat wiederholt
versucht sie zu vergewaltigen.
Zeitzeichen, 1599, heute, gestern, das Gehörte läßt nicht los, es entsteht eine Collage mit Texten, die sich festhakten:
Brüder Grimm, Das Märchen von Frau Trude;
Erich Killinger, Die Abenteuer des Ostseefliegers, Berlin 1917;
Martin Broszat, (Hrsg.), Kommandant in Auschwitz, München 1963;
Die deutsche Hausfrau, Monatsschrift, Berlin, August 1937;
Giorgio Pini Benito Mussolini, Berlin 1939;
mit Musik: Lübeck, Domglocken, volles Geläut; Bach, Das Wohltemperierte Klavier; Salzburger Tanzweisen Auf dem Gangstieg;
mit Materialien: Schuhe, Papier, Äpfel, Nägel, Wassereimer, Teller, Tasse
mit einem Spieler und einem Techniker
Idee und Spiel: Matthias Kuchta, Lille Kartofler Figurentheater, Düsseldorf
Regie und Choreographie: Claude Magne, Compagnie de Danse Robinson, Bordeaux
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