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Das Märchen und das Puppenspiel
»Im Sonnenschein lag ein alter Gutshof, von tiefen Kanälen umgeben und von der Mauer bis zum Wasser herunter wuchsen große Klettenblätter, die so hoch waren, dass kleine Kinder unter den höchsten aufrecht stehen konnten; es war ebenso wild darin wie im tiefsten Walde. Hier saß eine Ente auf ihrem Neste, sie mußte ihre Jungen ausbrüten, aber es wurde ihr fast zu langweilig, denn es dauerte so lange ...«
Das Puppenspiel folgt dem Märchen, wie es von dem dänischen Märchenpoeten H. C. Andersen "erzählt" worden ist. Auf dem Entenhof wird das häßliche Entlein von allen Tieren gemieden, gehänselt, verscheucht. Es flieht in die Welt hinaus, lernt den Raben und den Jäger kennen, die weise Frau und die Bauernfamilie, doch nirgendwo findet es eine Heimat. Niemand mag das Häßliche Entlein. Es muß allerlei schwierige Aufgaben bestehen, bis es nach einem langen Winter zu einem prächtigen Schwan ausgewachsen ist und mit den Schwänen von dannen zieht.
Das Spiel
Das Spiel ist ein offenes Puppenspiel mit weichen, teilweise lebensgroßen Textilfiguren. Die Puppen werden auf dem Fußboden vor, häufig zwischen den Kindern geführt. Das Publikum wird immer wieder direkt in die Handlung einbezogen. Die Spieler bleiben immer sichtbar, werden aber von den Kindern sehr bald nicht mehr wahrgenommen. Das Spiel ist einfach ein großes, weiches Bilderbuch, das vor dem Publikum zum Leben erweckt wird.
Spieler
Hiltrud Vorberg-Beck und Matthias Kuchta
Figurenentwurf und -bau
Hiltrud Vorberg-Beck und Matthias Kuchta
Grafik
Barbara Wagner
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