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Der Wolf und die 7 Geisslein

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JAZZ FÜR MONSTER

MARZOOQ - DER PECHVOGEL































Plakat

Hänsel und Gretel Bild1
DIASHOW

Das Märchen und das Puppenspiel
»Vor einem großen Walde wohnte ein armer Holzhacker, der hatte nichts zu beißen und zu brechen ..."

Das Puppenspiel folgt dem Märchen, wie es von den Brüdern Grimm aufgezeichnet worden ist. Die Not im Hause des Holzhackers, die hartherzige Mutter (da ließ sie ihm keine Ruh', bis er ja sagte ..."), die beiden Kinder und die Knusperhexe spielen mit.
Alle haben ihren Charakter, ihre merkwürdigen Besonderheiten, wie wir die von uns kennen. Hänsel ist zunächst etwas großspurig, hat schnelle Lösungen parat und läßt sich doch von der Hexe umgarnen. Die Gretel, zuerst die folgsame Schwester, nimmt all ihren Mut, Witz, Geschick zusammen und rettet sich und ihren Bruder, die Mutter im Elend verbissen, der Vater kann die Kinder im weitesten Wort nicht mehr ernähren.
Und die Hexe? Sie lockt und verführt die Kinder, zieht Hänsel erst in ihren Bann, dann in den Käfig, sie hat so herrliche Dinge, Naschzeug, Spielsachen und gibt sich auch sonst als gut und liebe Frau (und Mutter).«

Das Spiel
Gespielt wird mit nur wenigen Requisiten, nur das allernötigste ist vorhanden. Das große Feuer im Backofen besteht aus einer Handvoll Glitzerschnipsel, das Hexenhaus ist ein schon alter Stuhl, der dann später zum Käfig wird.

Der Puppenspieler führt die Figuren in offener Spielweise. Er ist immer sichtbar, wird zwischendrin zum Erzähler, beruhigt die Kinder, wenn sie zu angespannt sind.

Das Publikum sieht und spürt, da ist jemand, der spielt und aufpaßt, dass das Märchen nicht aus dem "Ruder" läuft und wie seit Jahrhunderten zu seinem guten Ende findet:
Die Kinder kehren heim, reich an materiellen Schätzen und Lebenserfahrungen, eben Erwachsene, die ihren eigenen selbständigen Weg gehen können.

Das Puppenspiel wendet sich an ein Publikum im Alter von 3 bis 10 Jahren, allerdings schauen auch Jugendliche und Erwachsene gerne zu. Das Puppenspiel hat sowohl lustige als auch bedrohliche Anteile, auf Spannung folgt Entspannung, auf Schreck und Angst erfolgt lachen.

Figurenentwurf und -bau
Mechthild Nienaber und Matthias Kuchta

Plakatgrafik
Mechthild Nienaber

copyright © by lille kartofler figurentheater 04 | 2005